download                                                                                                         zurück

besucherzuentrum loreley

Bauaufgabe / Ziel
Das Besucherzentrum soll die Verweildauer der internationalen Besucher des Naturerlebnisses Loreley verlängern um sie mit dem Ort und dem Mythos der Loreleyvertraut zu machen. Dem wurde mit einer Ausstellung zu diesem Thema und einem Treffpunkt mit Bewirtung Rechnung getragen.
Ort / Topographie
Aus Umweltgesichtspunkten und den gewünschten
Synergieeffekten mit dem benachbarten Freilichttheater
wurde der Ort direkt neben dem Aufgang zum Theater
gewählt. Das Gebäude schiebt sich in den Hang
aus Schiefergestein und fügt sich in die Landschaft.
Idee / Konzept
Dem Gebäude liegt das Bild des sich um den Loreley-
felsen bildenden Wasserstrudels mit 3 in der Strömung
treibenden Gegenständen zu Grunde. Der Mythosraum ist das Herz der Anlage, in ihm wird auf einer in den Boden versenkten Projektionsfläche ein Film über den Mythos Loreley gezeigt. Um diesen Raum spannt sich, entlang einer geschwungenen Holzwand, der immer enger werdende Ausstellungsbereich zu
Themen wie:
Landschaft, Kultur und den Menschen der Region.

Konstruktion / Materialien
Das begrünte Dach liegt auf einem Stahlrost der von Holzstützen und den beiden sich gegen den Hang stemmenden Stahlbetonwänden getragen wird. Süd- und Ostseite des Gebäudes werden von einer Stahl-, Glas-Fassade geschlossen.
Die beiden Holzkuben aus vorgefertigten Holzrahmen-teilen durchdringen die südliche Glasfassade. Der Mythosraum in Form eines verwundenen Kegelstumpfes und die geschwungene Ausstellungswand, ebenfalls in Holzrahmenbauweise, stoßen durch das Dach und lößen sich durch Glasbänder ab.
Energie / Technik
Der Wärmebedarf des Gebäudes wird durch die beheizbare Bodenplatte und innerhalb der Holzkuben durch eine Wandheizung gedeckt.
Ein tief in den Fels eingegrabenes Betonrohr erzeugt die natürliche Frisch- und Kaltluftzufuhr.
Die Südfassade sollte durch ein weit auskragendes Vor-dach aus Fotovoltaikpaneelen verschattet werden. 
Im Bereich der Teilunterkellerung befindet sich ein 60 m³ großer Regenwasserspeicher, der die WC-Anlage mit Wasser versorgt.